Brauchen Hunde eine Schwimmweste?

Safety  first!  Auch beim gemeinsamen Wasserspaß!


Wann ist eine Schwimmweste für Hunde sinnvoll?

Eine Schwimmweste ist auf jeden Fall sinnvoll wenn ihr mit eurem Hund auf dem SUP oder Boot unterwegs seid. Hier geht es einfach um den Sicherheitsaspekt, da selbst den besten Schwimmern Unfälle passieren können. Das Risiko steigt bei kälteren Temperaturen, wenn Dein Hund längere Strecken schwimmt, oder wenn er in tiefem oder bewegtem Wasser schwimmt.

Meist sind die Fahrten mit dem SUP oder Boot nicht unbedingt in Ufernähe, das für den Hund leicht zu erreichen ist. Oft unterschätzt sind die Strömungen, auch auf einem vermeintlich ruhigen See, die nicht zu erkennen sind, diese können euren Hund beim Schwimmen schnell weit weg von euch treiben und ihm Probleme machen zu euch zurück zu schwimmen. Da die meisten Hunde keine trainierten Langstreckenschwimmer sind und die Muskulatur und Kraft nicht dafür haben über eine längere Strecke gegen eine Strömung zu schwimmen, ist die Gefahr groß, dass ihnen schnell die Kraft ausgeht, sie in Panik geraten und sie ohne Schwimmweste untergehen würden. Nicht zu unterschätzen ist auch das Gewicht, wenn sich das Fell eures Hundes voll Wasser saugt, vorallem bei langhaarigen Hunden. Das heißt, sie müssen beim Schwimmen noch einmal mehr an Gewicht an der Wasseroberfläche halten. Sollte euer Hund einmal aus Versehen ins Wasser fallen hilft ihm die Schwimmweste wieder schnell an die Oberfläche zu kommen oder erst gar nicht so tief ins Wasser einzutauchen.

Eine Schwimmweste ist meist mit einem Griff an der Oberseite ausgestattet, was es euch viel einfach macht den Hund wieder vom Wasser auf das SUP oder Boot zu ziehen.

Ebenso ist eine Schwimmweste wichtig wenn...


Wann ist eine Schwimmweste für Hunde weniger sinnvoll?

Eine Schwimmweste ist weniger sinnvoll wenn euer Hund das Schwimmen lernen soll. Wir haben hier unsere eigene Erfahrung mit unserer jungen Hündin Rebound gemacht. Ihre ersten Schwimmerfahrungen hat sie bei ihrer ersten Ausfahrt mit dem SUP gemacht, hat hier eine Schwimmweste getragen. Rebound hatte kein Problem vom SUP zu springen und zu schwimmen, was uns aber schnell aufgefallen ist, sie hat zum Schwimmen nur ihre Vorderbeine benutzt und die Hinterbeine einfach nur hängen gelassen. Das lag tatsächlich an der Schwimmweste, durch deren Auftrieb wurde sie automatisch an der Wasseroberfläche gehalten und musste mit ihren Vorderpfoten nur für den Vorwärtstrieb sorgen um voran zu kommen. Wir sind dann mit ihr an das Ufer zurück und haben die Schwimmweste ausgezogen. Gemeinsam sind wir dann ins Wasser, soweit bis sie nicht mehr stehen konnte um mit unserer Unterstützung zu schwimmen. Wir haben Rebound unterstützt und ihr Sicherheit gegeben indem wir sie am Bauch etwas gehalten haben. Ohne Schwimmweste hat sie sofort ihre Hinterbeine mitbenutzt damit sie für den nötigen Auftrieb sorgt und nicht unter geht.

Um aus eurem Hund einen guten, sicheren Schwimmer zu machen trainiert es ohne Schwimmweste und sichert euren Hund gegebenenfalls mit einer Schleppleine und Geschirr ab um zu verhindern dass er sich in Gefahr begibt.


Worauf solltet ihr beim Kauf einer Hunde Schwimmweste achten?

Achtet dabei auf das Material der Schwimmweste, sie sollte nicht steif wie ein Brett sein, sondern stattdessen flexibel, biegsam. Warum? Durch die Flexibilität ist es für euren Hund einfacher im Wasser zu wenden, wenn das Material zu steif ist und er sich nicht richtig biegen kann muss er zum Wenden einen größeren Kreis schwimmen als er es sonst machen würde. Wenn die Schwimmweste nicht so hart ist, ist auch das Sitzen oder Liegen auf dem SUP oder Boot viel angenehmer für euren Hund.

Die Schwimmweste sollte nicht den kompletten Rücken des Hundes bedecken, also nicht bis zum Rutenansatz reichen, 2/3 des Rückens sind völlig ausreichend. Warum? Die natürliche Schwimmposition eines Hundes ist, das Hinterteil leicht schräg nach unten und den Kopf relativ weit aus dem Wasser. Eine zu lange Schwimmweste hebt das Hinterteil des Hundes unnatürlich nach oben an und drück dadurch den Kopf etwas weiter nach unten, das kann deinen Hund verunsichern und den natürlichen Bewegungsablauf einschränken.

Achtet beim Kauf unbedingt auf die Gewichtsangaben des Herstellers, die Tragfähigkeit der Schwimmweste sollte unbedingt für das Gewicht deines Hundes ausgelegt sein.

Kauft lieber nichts von der Stange, sondern probiert sie in einem Fachgeschäft und lasst euch beraten. Denn hierbei handelt es sich nicht um einen alltäglichen Gebrauchsgegenstand für den Hund sondern hier geht es um die Sicherheit eures vierbeinigen Partners.

In unserem Shop findet ihr eine Auswahl der besten Schwimmwesten für Hunde

Zu den Schwimmwesten 

Brauchen Hunde einen Regenmantel?

Wann brauchen Hunde einen Regenmantel?

Generell profitieren Hunde von einem Regenmantel wenn sie einer Rasse angehören, die kein Unterfell haben z.B. Windhunde, Dobermann, Weimaraner, Ridgeback und auch kleine Rassen mit kurzem Fell. Diese Hunde werden direkt bis auf die Haut nass und können schnell auskühlen und sich erkälten.

Auch ältere Hunde, deren Immunsystem schwächer ist und vielleicht schon das ein oder andere Problemchen in den Gelenken oder im Rücken haben und auf Wetterwechsel und Feuchtigkeit reagieren, Hunde mit gesundheitlichen Problemen, die sich aufgrund ihres Handicap nicht wie gesunde Hunde bewegen können und ihre Körpertemperatur entsprechend regulieren können,

profitieren davon wenn sie bei einem Regenspaziergang trocken bleiben.

Auch bei Hunden aus dem Tierschutz, die aus wärmeren Länder kommen und sich noch nicht akklimatisiert haben ist in der Umstellungsfase ein Mantel sinnvoll.

Natürlich, ein gesunder Hund mit ordentlich Fell und schützender Unterwolle benötigt nicht unbedingt einen Regenmantel aber ehrlicher Weise müsst ihr schon zugeben, dass es auch ein grandioser Vorteil ist wenn nach dem Spaziergang das Wasser und der Dreck nicht an den Wänden eures Flures oder dem Mobiliar landet.

Bei uns sind die Regenmäntel auch immer mit dabei wenn wir in den Urlaub fahren, sei es mit dem Camper oder in ein Hotel. Nichts ist schlimmer als in einem Camper auf engsten Raum, in unserem Fall 5 große, nasse, dreckige Hunde unterzubringen.

Bei einem Hotel oder Restaurant Besuch ist es alleine schon aus Rücksichtnahme gegenüber des Besitzers und der anderen Gäste sinnvoll. Es wird euch keiner danken wenn sich euer Hund waschelnass in der Hotellobby erst einmal schüttelt und vielleicht noch auf dem teuren Teppich wälzt.


Worauf solltest du beim Regenmantelkauf achten?

Das Wichtigste ist natürlich eine ausreichende Wasserdichtigkeit. Mindestens 10.000 mm sollten es schon sein, damit er auch bei längeren Spaziergängen im Regen verlässlich dicht hält.

Der Regenmantel sollte gut passen und die Bewegungsfreiheit des Hundes nicht einschränken.

Von der Länge sollte er so gewählt sein, dass er den kompletten Rücken bis zum Rutenansatz bedeckt aber dein Hund den Schwanz noch ohne Probleme heben kann. Beim Schnüffeln, wenn dein Hund sich nach unten beugt sollte der Mantel trotzdem noch den hinteren Rücken bedecken.

Eine wasserdichte Bauchlasche sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit deinen Hund nicht von unten auskühlt. Am besten wäre es, wenn die Bauchlasche noch Ablauflöcher besitzt damit sich das Wasser nicht dort sammelt.

Beinschlaufen sind äußerst sinnvoll, damit der Mantel auch beim Rennen und Toben nicht verrutscht, diese sollten nicht zu eng sein und den Hund nicht einschnüren, aber auch nicht zu locker sitzen, da sonst die Gefahr besteht, dass der Hund beim Laufen darin hängen bleibt.

Achtet darauf, dass der Mantel aus einem ordentlichen, leichten Material gefertigt ist, das nicht bei jeder Bewegung laut raschelt, das ist nicht nur für den Hund nervig.


Woran erkennst du, dass dein Hund bei Regen friert?

Das ist relativ einfach zu erkennen - er fängt an zu zittern, versteift sich, zeigt einen hochgezogener Rücken und klemmt den Schwanz ein. Die Bewegungen werden oft langsamer. Außerdem sucht er Wärmequellen, schmiegt sich zum Beispiel an deine Beine oder will auf dem schnellsten Weg wieder nach Hause.

Zu den Hundemänteln 

Laufen und Joggen mit Hund 

- wie fängst du an und was brauchst du?

Ab welchem Alter darf der Hund mit joggen

Sobald dein Hund ausgewachsen ist, darf er mit dir gemeinsam die Jogging Runden drehen. In der Entwicklungsphase wäre die Belastung, welche beim ausdauernden Lauf entsteht, für seinen Körper einfach zu groß. Wann ein Hund wirklich ausgewachsen ist, hängt von der Rasse und seiner Größe ab. Das Skelett ist bei kleinen Rassen mit etwa sieben bis zehn Monaten ausgereift, bei großen Hunden im Alter von ca. 1 Jahr. Um absolut sicher zu gehen, solltest du mit dem Lauftraining erst im Alter von 13 Monaten beginnen. Du kannst deinen Hund aber bereits im Welpen- und Junghunde-Alter an das Joggen heran führen. Am besten tust du dies, indem du ihn Schritt für Schritt an das Laufen neben dir gewöhnst. Du sollest aber darauf achten, ihn nicht zu überfordern und im langsamen Tempo zu gehen. Zwischendurch legst du immer mal kleine Pausen ein. Wenn er älter ist, kannst zu deinen vierbeinigen Begleiter dazu motivieren, kurze gemeinsame Laufeinheiten in euren Spaziergang einfach spielerisch einzubauen. So erkennst du am besten, ob dein Hund Spaß beim Joggen empfindet und er der geborene Läufer ist.

Deinem Hund bereitet laufen unendlich viel Freude? Dann wirst du natürlich wenig Mühe haben, deinen Hund regelmäßig zum Joggen zu motivieren. 


Welche Hunderassen eignen sich für gemeinsame Jogging Runden

Lauffreudige Hunde wie beispielsweise Dalmatiner, Weimaraner, Labrador, Border Collie, Husky und Dobermann haben meist Freude sehr viel Freude am Joggen und kommen selbst mit einem mehrstündigen Lauf gut zurecht. Bei kurznasigen Vierbeinern wie Mops, Pekinese, Französische Bulldoggen aber auch Hunde mit kurzen Beinen solltest du beachten, dass sie aufgrund vom Körperbau und ihrer Anatomie nicht für lange Jogging Strecken geeignet sind. Einschränkungen können sich aufgrund des Körperbaues und daraus resultierend der Atmung, des Alters und des Gesundheitszustandes ergeben. Die dauerhafte Bewegung im schnellen Tempo fällt ihnen schwer und bereitet ihnen meist auch keine Freude. Abgesehen davon ist jeder Hund individuell. Es gibt sicher den einen oder anderen Hund, von dem man aufgrund seiner Rasse annehmen sollte, dass er Spaß am Laufen hat. Doch nicht jeder Hund hat Spaß am Joggen. Er geht eben lieber gemütlich spazieren oder liegt zu Hause auf dem Sofa. Solltest du so einen Hund haben, findest du für dich und ein Tier besser eine andere Beschäftigung, die ihr beide teilen könnt.

Unabhängig von Rasse und Alter solltest du deinen Vierbeiner, am besten von einem Tierarzt, durchchecken lassen. Idealerweise bevor du ein Lauftraining mit deinem Hund beginnst. So kannst du Erkrankungen des Bewegungsapparates oder vom Herzen ausschließen und mit viel Spaß und ruhigem Gewissen das gemeinsame Sport Training in aller Ruhe angehen.


Wichtig: Grundsätzlich gilt aber in jedem Alter des Hundes: zwischen dem Joggen und seiner letzten Mahlzeit sollten mindestens 2 Stunden liegen. Das Joggen mit vollem Magen kann zu einer gefährlichen Magen Drehung führen.


Joggen mit Hund Ausrüstung 

Ob ihr durch den Wald joggen geht oder ob euer Lauftraining regelmäßig in anspruchsvollem Gelände stattfinden soll. Die besten Ergebnisse erzielst du und dein Hund mit der geeigneten Joggen mit Hund Ausrüstung. Ein paar Tipps dazu: Spezielle Joggingleinen wie von Ruffwear oder Non-stop Dogwear erhöhen den Spaß am Laufen, die Sicherheit und den Komfort. Eine Laufleine kann in der Hand gehalten oder in Kombination mit einem Bauchgurt verwendet werden. Bei der Verwendung mit Bauchgurt hast du immer beide Hände beim Laufen frei. In den Genuss freier Hände kommst du ebenfalls beim Einsatz von variablen Hunde Joggingleinen. Diese besitzen eine verstellbare Handschlaufe, welche du so verstellen kannst, dass die Leine um den Bauch gebunden werden kann. Die Joggingleine Roamer Leash beispielsweise oder Touring Bungee Adjustable, verfügt dazu noch über einen Ruckdämpfer, welcher plötzliche, ruckartige Bewegungen deines Hundes abfedert. Das schont nicht nur den Hund, sondern auch deine Gelenke. Es ist sehr angenehm die Hundeleine beim Laufen nicht in der Hand zu halten. Das sorgt für einen gleichmäßigeren Lauf und du kannst dich im Falle eines Sturzes mit deinen Händen besser abfangen. Eine Joggingleine verbessert das Gefühl, erleichtert das Lauftraining und motiviert dich und deinen Hund dazu, öfter gemeinsame Trainings Einheiten zu absolvieren. Das macht dich und deinen Hund nicht nur fitter sondern stärkt euch beide als Team. Beim gemeinsamen Joggen lassen sich diverse Spiele einbauen, das steigert das Vertrauen, fördert auch den Geist deines vierbeinigen Partners und hilft bei der Erziehung. Du kannst dir aus den unzähligen Tipps die besten aussuchen und für deine Zwecke einsetzen.

Bei sportlichen Aktivitäten sollte dein Hund ein gut sitzendes und bequemes Hundegeschirr tragen, welches für den Sport geeignet ist, der gerade ausgeübt wird. Ein Hundegeschirr verringert das Risiko von Verletzungen im Halswirbelbereich und sorgt für ein Plus an Sicherheit. Die Bewegungsfreiheit deines Hundes darf nicht beeinträchtigt werden. Die Schulter-Partien beim Hund sollten frei beweglich sein, außerdem darf das Geschirr nicht im Achsel-Bereich des Hundes scheuern. Unsere Tipps: Sehr gut eignen sich Brustgeschirre wie beispielsweise das Non stop Dogwear Line Harness. Diese Geschirre sind nicht für Canicross oder andere Zughundesport-Arten geeignet, dafür gibt es spezielle Zuggeschirre.

Wenn du Zughundesport, wie Canicross oder Canitrail betreiben willst, benötigst du für einen Hund ein spezielles Zuggeschirr, eine Zugleine und einen Laufgürtel. Mehr Infos zum Thema Canicross findest du hier:


Wie trainierst du das Joggen mit Hund

Hier ein paar Tipps für dein Lauftraining: Das Lauftraining mit Hunden die Joggen noch nicht gewöhnt sind, sollte am besten ganz langsam, also in kleinen Schritten beginnen. Dabei läuft dein Vierbeiner erst mal nur ein kurzes Stück neben dir her. Das Training kannst du zum Beispiel spielerisch in kleinen Sequenzen in das tägliche gemeinsame Spazieren gehen einbauen. Dabei solltest du viel Geduld mit deinem Hund haben und ihn Schritt für Schritt an das Laufen neben dir gewöhnen. Bleibt dein Hund beim Joggen schon neben dir, dann lobe ihn dafür. Dein Partner freut sich immer sehr über Lob. Motiviere deinen Vierbeiner mit Leckerlies oder mit einem Spieli. Lass deinen Hund neben dir her laufen und beobachte ihn ganz genau dabei. Bestätige dabei immer wieder das gewünschte Verhalten deines neuen Jogging Partners und korrigiere sanft aber bestimmt, falls dein Hund lieber toben und spielen möchte und die Konzentration fürs Laufen verloren geht. Mit viel Spaß und Motivation wird dein Vierbeiner bald verstehen, was du von ihm verlangst und zum besten Lauf Partner werden, den du je hattest. Aber selbst die besten Tipps können deine Beobachtungsgabe und das Verständnis für deinen eigenen Hund nicht ersetzen. Am besten gestaltest du dein Lauftraining so, dass dein Hund und auch du, als Partner zufrieden und glücklich seid.

Wenn dein Hund bereits schön neben dir laufen kann, kannst du den Schwierigkeitsgrad erhöhen und die Lauf Strecken immer ein Stück verlängern. Denke dabei stehts an den gemeinsamen Spaß und lege immer wieder kleine Pausen ein, bei denen sich dein Partner mit der feuchten Nase kurz erholen oder lösen kann. 

Wichtige Tipps: Beim Training mit Hunden trägt der Besitzer die volle Verantwortung für seinen Vierbeiner. Achte unbedingt auf die Witterungsbedingungen und passe euer Lauftraining an diese an. In den heißen Sommermonaten sollte ein Training mit Hund in den frühen und kühlen Morgen- oder Abendstunden stattfinden. Heißer Asphalt kann mit Brandverletzungen an den Pfoten des Hundes einher gehen. Die Bodenbeschaffenheit sollte immer geeignet sein, dass ein Joggen mit Hunden problemlos möglich ist. Strecken mit scharfkantigen Steinen sind nicht geeignet, es sei denn du verwendest Booties. Am besten eignet sich ein ebener Wald-, Feld- oder Forstweg. Im Winter kann das Einatmen sehr kalter Luft für den Hund, in Verbindung mit größerer Anstrengung ungesund sein. Ein Auskühlen findet nach dem Training entsprechend schnell statt, daher sollte der Hund bei Wartezeiten einen Hundemantel tragen. Es gibt diverse Arten von Hundemänteln. Ob es ein Hunderegenmantel, eine Hundejacke, eine Hundeweste oder gar der Hundewintermantel sein soll, sollte entsprechend der Aktivität entschieden werden. Ein zusätzliches Blinklicht bringt im Dunkeln mehr Sicherheit. Bei regelmäßig ausgedehnten Joggingrunden können auch Hundeschuhe zum Einsatz kommen. An das Tragen von Hundeschuhen musst du deinen Hund allerdings erst vorsichtig gewöhnen.

Einer der vielen Tipps lautet, dass sich der Fortschritt beim Training am besten mit einem GPS Gerät dokumentieren lassen kann. Da ist etwas dran. Geschwindigkeit und Länge der Strecke lassen sich mit solchen Hilfsmitteln genau aufzeichnen. Solltest du dir nicht extra ein GPS Gerät anschaffen wollen, tut es auch eine App für dein Handy. So kannst du eure gemeinsamen Fortschritte genau beobachten. Erfolge verzeichnen und Überbelastungen vermeiden. Denn auch dein Hund kann Muskelkater bekommen und benötigt Pausen zur Regeneration. 


Hier unsere Tipps zum Joggen mit Hund kurz zusammengefasst

Ausgestattet mit der richtigen Joggingleine und einem gut sitzendem Hundegeschirr kann es gleich los gehen. Raus auf die Felder und Wiesen, auf Trails durch den Wald und das unwegsame Gelände gehst du dann mit deinem Hund joggen. 

SUP mit Hund: Tipps für Stand up Paddling mit deinem Hund!

SUP ist ein ganzheitliches Körpertraining, fördert Stabilität, Balance und Muskulatur und man kann gleichzeitig die Natur & Freizeit genießen. Fitness für Körper & Geist – Für Mensch & Hund! Daher ist SUP ein idealer Sport für Mensch und Tier. Wie unsere Vierbeiner auf dem Wasser genauso viel Spaß haben wie wir und was dabei berücksichtigt werden sollte, erfährst du hier.

Inhaltsverzeichnis


1. Voraussetzungen und Vorbereitung für das erste Stand up Paddling Abenteuer zusammen mit deinem Hund

Wie auch bei uns Menschen, gibt es unter den Hunden begeisterte Wasserfans, die sich ohne Scheu ins Wasser stürzen, während andere lieber einen großen Bogen herum machen. Daher ist es wichtig, schon vor den geplanten SUP Ausflug deinen Hund vorzubereiten. Wenn du also ein eigenes SUP Board besitzt, lagere dein SUP Board schon in der Nähe deines Hundes, damit es vertraut mit dem großem Board ist. Es lohnt sich auch schon das Rauf- und Runterspringen zu üben. 

Generell sollte man selbst schon vertraut und geübt auf dem SUP sein, um eine gewisse Sicherheit auszustrahlen. Tiere spüren, wenn man selbst unsicher ist und das überträgt sich auf unsere Vierbeiner.


2. Benötige ich eine extra Ausstattung?

Auch wenn dein Vierbeiner schwimmen kann, empfehlen wir immer eine passende Hundeschwimmweste. Sie schützt deinen Vierbeiner in jeder Situation. Ideal ist ein Griff an der Schwimmweste, um deinen Hund einfach aus dem Wasser ziehen zu können oder allein den Aufstieg zu erleichtern.

Am besten noch ein paar Hundesnacks zur Stärkung und Wasser zum trinken einpacken.


3. Welches Board für SUP mit Hund ?

Um das ideale SUP Board für dich und deinen Vierbeiner zu bestimmten, addiere dein Gewicht mit dem deines Hundes und du bekommst das Ridergewicht, dass euer Board mindestens aushalten sollte. Dennoch gibt es noch viele Faktoren, die bei der Kaufentscheidung mit einfließen wie die Größe deines Hundes, die Art von Gewässer sowie auch deine individuellen SUP Fähigkeiten. Ideal sind breitere Boards, um deinem Vierbeiner Platz zum wenden und liegen zu bieten. Sprich umso größer dein Hund, desto breiter euer SUP Board.

Stehpaddler-Tipp: Wir empfehlen das Stemax Wild Dog das ideale Einsteigerboard für Stabilität und Wendigkeit. Alternativ auch das Stemax Sunrise Board mit großem Soft Deck Pad und breiter Standfläche für mehr Kippstabilität.


4. Kann das SUP Board durch die Krallen meines Hundes beschädigt werden?

Wir können jeden Hundebesitzer beruhigen, denn die Antwort lautet nein.

Die neuen aufblasbaren SUP Boards sind sehr robust und haben an der Oberfläche ein Soft Deck Pad, welches zum einen als Anti-Rutsch Unterlage dient, Stabilität bietet und gleichzeitig das Board schützt. Diese Pads gibt es auch nachträglich noch speziell für Hunde zu kaufen, falls du ein älteres SUP Board besitzt und diese Unterlage für deine Vierbeiner benötigst.


5. Fazit

Sport, Spaß und Entspannung- SUP mit Hund ist ein idealer Sport, um die Natur gemeinsam zu genießen. Mit der richtigen Vorbereitung und viel Geduld kann selbst wasserscheuen Hunden das Stand Up Paddling schmackhaft gemacht werden und die Beziehung zwischen Zwei- und Vierbeiner gestärkt werden. 

Wandern mit Hund

– Alles, was du wissen musst

Wer einen Hund besitzt, der weiß, dass es kaum etwas Schöneres gibt als gemeinsame Abenteuertouren mit dem Vierbeiner. Die treuen Begleiter können mit ihrem Gespür und ihrer Ausdauer wertvolle Wanderpartner sein und ein gemeinsamer Ausflug in die Natur schweißt zusammen. Dennoch stellen sich viele die Frage, ob der Hund den Anforderungen der geplanten Wandertour auch entspricht. Erfahre hier, worauf du bei gemeinsamen Wanderungen mit Hunden achten solltest.


Anforderungen an den Hund

Egal ob Berge, Küsten oder Wälder, der Sommer lädt zu zahlreichen Möglichkeiten ein, die Natur auf neuen Wegen zu erkunden. Hunde sind in der Regel tolle Begleiter für solche Unterfangen. Allerdings bedeutet das für den Hund oftmals eine hohe körperliche Belastung, die je nach gewählter Wanderroute variiert. So ist zum Beispiel eine Wanderung im Wald weniger anstrengend als das Besteigen eines Berges - für Hunde sowie für Menschen. Wir zeigen dir, welche Anforderungen dein Hund erfüllen sollte, um eine ausgedehnte Wanderung problemlos meistern zu können.


Können alle Hunde wandern?

Einen Unterschied in der Belastung gibt es natürlich nicht nur in Bezug auf die ausgewählte Wanderroute, sondern auch und gerade im Hinblick auf den Hund selbst.

Der wohl wichtigste Faktor hierbei ist das Alter: Hunde sollten für eine Wanderung ihre Wachstumsphase bereits vollständig abgeschlossen haben, also mindestens 1 Jahr alt sein. Bei größeren Rassen kann die Wachstumsphase bis zu 1.5 Jahren dauern. Danach können Hunde jeden Alters prinzipiell auf Wandertouren gehen, wichtig ist nur, dass du die Ausdauer deines Hundes richtig einschätzt. Wenn der Hund Vorerkrankungen hat, besonders im Gelenkbereich, solltest du lieber auf eine Wanderung mit deinem Hund verzichten. Das Wohl des Tieres sollte immer an erster Stelle stehen.

Neben dem Alter ist auch die Rasse ein Einflussfaktor darauf, wie passend dein Hund für eine längere Wanderung ist. Große und sportliche Hunderassen sind am besten für längere Wandertouren geeignet. Besonders lauffreudige Rassen, denen eine intensivere körperliche Belastung sogar große Freude bereitet, sind beispielsweise Dalmatiner, Golden Retriever, Jack Russell Terrier oder Weimaraner. 

Selbstverständlich eignen sich auch kleinere Rassen als Wanderbegleiter, allerdings solltest du lieber eine kürzere Wanderroute wählen, da längere Strecken für kleine Hunde sehr anstrengend werden können.

Eine optimale Vorbereitung deines Hundes kann die Wanderung nicht nur erleichtern, sondern auch den Teamgeist zwischen Hund und Mensch verstärken. Mit ausdauernden Spaziergängen auf Forstwegen, kleinen Hindernisparcours und dem Üben von spezifischen Kommandos, kannst du deinen Vierbeiner sehr gut auf das gemeinsame Wanderabenteuer vorbereiten. 


Wie lange kann man mit Hund wandern?

Die Länge der Wanderroute, die ein Hund zurücklegen kann, hängt mit den oben genannten Faktoren, wie Rasse, Alter, Ausdauer und Training zusammen. Auf relativ ebenen Wanderwegen sollte Ihr Hund 15 bis 20 km am Tag bewältigen können. Trainierte und erfahrene Hunde können aber problemlos längere Strecken von bis zu 50 km zurücklegen. Wichtig ist es, auf das Verhalten des Hundes zu achten: Wenn dein Hund eindeutige Zeichen von Erschöpfung zeigt, lege eine Pause ein und reduziere gegebenenfalls die geplante Strecke.


Was kann man tun, um den Hund fit fürs Wandern zu bekommen?

Nach dem Winter oder als Wanderanfänger ist es wichtig, den Hund und sich selbst körperlich wieder auf das Wandern vorzubereiten. Ein regelmäßiges Konditionstraining ist sehr sinnvoll. Das kann auch in der Wandersaison fortgeführt werden, um ein hohes Konditionslevel und körperliche Fitness sicherzustellen.

Beginnen sollte man beim Wandern mit leichten und kurzen Touren, So kann die Ausdauer langsam und gesund gesteigert werden. Startet man unvorbereitet und ambitioniert sofort mit einer anspruchvollen und ausgiebigen Wanderung, riskiert man Verletzungen, Muskelkater und Überlastungsschäden.

Es ist auch empfehlenswert einen Gesundheits-Check-Up beim Tierarzt einzuplanen. Diese sind ohnehin hilfreich, um mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig weiß man dann auch, ob der Vierbeiner seinen Menschen weiterhin bedenkenlos auf Wandertouren begleiten kann. 


Spezielle Übungen für die "Wander-Fitness" deines Hundes

Beim Wandern spielt natürlich die Kondition eine große Rolle. Wenn dann noch größere Höhenunterschiede hinzukommen, müssen Herz-Kreislaufsystem und Körper wirklich fit sein.

Um eine entsprechende Ausdauer und auch eine gute Muskulatur aufzubauen sowie zu erhalten, ist es sinnvoll mit dem Hund zu Joggen, Walken oder Rad zu fahren. Doch auch hier ist ein gesunder Aufbau wichtig.

Gleichzeitig erfordert das Wandern je nach Anspruch auch eine gute Balance und Koordination. Diese kann man mit gezielten Bewegungsübungen trainieren. Nur mit einem guten Körpergefühl kann der Hund sich auch in unwegsamerem Gelände sicher bewegen und Verletzungen vermieden werden. 


Die richtige Ausrüstung für eine Wanderung mit dem Hund

Für eine gute Wanderung bedarf es selbstverständlich der richtigen Ausrüstung. Wichtig ist vor allem, für ausreichend Essen und Trinken zu sorgen. Ein kleiner Napf für Wasser und Trockenfutter darf auf keinen Fall vergessen werden. Eine stabile Leine ist ebenfalls wichtig. Am besten, trägt dein Hund ein Hundegeschirr, so hat der Hund mehr Platz zum Atmen. Damit du deine Hände beim Wander frei hast, ist eine Leine, die du dir um die Hüften binden kannst oder ein Hüftgurt an der du die Hundeleine befestigst sinnvoll und praktisch.


Packliste Wandern mit Hund


Wander-Ausrüstung für deinen Hund

Das Erste-Hilfe-Set für die Wanderung mit deinem Hund sollte so zusammen gestellt sein, dass du kleine Verletzungen wie Splitter durch Dornen oder spitze Steine unterwegs direkt behandeln kannst. Empfehlenswert ist auch ein Erste-Hilfe-Kurs für Hunde, bei dem du lernst, wie Verletzungen am besten zu versorgen sind.

Bei Reisen in ein fremdes Gebiet, ist es ratsam vorher die Telefonnummer der nächstgelegenen, ortsansässigen Tierarztpraxis oder Tierklinik zu recherchieren und in deinem Telefon speichern.


Mit dem Hund wandern – Tipps

Beim Wandern in kaltem und nassem Wetter ist es wichtig, das Fell des Hundes anschließend gut abzutrocknen, damit er keine Erkältung bekommt. Für Hunde mit kurzem Fell ist es besonders im Herbst und Winter sinnvoll, dem Hund einen Hundemantel für die Wanderung anzuziehen. Wenn es dauerhaft regnet, oder sehr kalt ist, solltest du deinem Hund außerdem einen wasserfesten Regenmantel für Hunde besorgen, damit dein Hund gegen die Nässe geschützt ist.

Für eine Mehrtages-Tour wählst du am besten Futter für deinen Hund mit möglichst leichtem Gewicht.  Auf einer Berg-Wandertour schwere Dosen für den Hund mitzunehmen, ist eher keine gute Idee, gut eignet sich hier ein leichtes Trockenfutter oder Trockenbarf mit hohem Protein- und Energiegehalt.

Denke unbedingt daran, genügend Wasser zum trinken für dich und deinen Hund einzupacken.

Besonders bei heißem Wetter braucht dein Hund viel Flüssigkeit beim Wandern. Um den Wasserbedarf deines Hundes beim Wandern auszugleichen, besonders wenn es wärmer ist, bieten sich auch Hunde-Shakes in Form von Pulver an, das du ins Wasser geben kannst, um deinen Hund zum Trinken zu animieren oder auch seinen Energiehaushalt wieder aufzufüllen. Als Wassernapf eignen sich eine leichte faltbare Wassernäpfe. Wer eine Wanderung mit dem Hund in der Natur plant, sollte dann auch an einen Müllbeutel denken, um alle Abfälle wieder mitnehmen zu können.

Hunderucksäcke sind besonders für längere Wanderungen mit dem Hund beliebt, da der Hund einen Teil seiner Ausstattung selbst tragen kann. Einen solchen Hunderucksack sollte aber schon längere Zeit vor der Wanderung trainiert und das Gewicht langsam gesteigert werden damit sich der Hund daran gewöhnen und die nötige Muskulatur dafür aufbauen kann.


Wandern mit Hund – Übernachtungen

Bei längeren Wanderungen kann es schwierig sein, mit Hund unterzukommen. Erkundige dich vor dem Wandern nach hundefreundlichen Unterkünften unterwegs. Das können z.B. Ferienhäuser, Berghütten oder Hotels sein.

In Gebieten wo Camping erlaubt ist, kannst du für die Wanderung auch das Zelt einpacken und zusammen mit deinem Hund campen.


Buchtipp Wanderrouten mit Hund Chiemgau - Berchtesgadenerland

Tipps zum richtigen Verhalten mit Hunden und Kühen auf den Almen von Andrea Obele (mein Wanderhund)

Kühlwesten für Hunde

Sind Kühlwesten für Hunde sinnvoll?

Wir Menschen genießen die sommerlichen Temperaturen, freuen uns über Schwimmen im See, Sonne auf der Haut, ein leckeres Eis und lange Abende unter freiem Himmel. Hunde dagegen leiden oft unter der Hitze, besonders ältere Hunde, oder wenn sie an einer Erkrankung leiden. Oft haben aber auch junge und gesunde Vierbeiner im Sommer mit der Kraft der Sonne zu kämpfen. Ein sehr dickes oder auch nur dunkles Fell kann in der heißen Jahreszeit zu einer Belastung für den Hund werden.

INHALT

Wie kühlen sich Hunde ab?

Wie kann eine Kühlweste helfen?

Das Modell von Ruffwear: Swamp Cooler ZIP


Wie kühlen sich Hunde ab?

Hunde regulieren ihre Körperwärme durch einen simplen Vorgang: sie verschaffen sich Kühlung durch Verdunstung, indem sie sehr schnell hecheln. Die Atemfrequenz kann dabei von 30 bis auf 400 Atemzüge pro Minute erhöht werden. Dabei wird Luft durch die Nase eingesaugt und durch das Maul ausgeatmet. Die erwärmte Luft verlässt dabei Brustkorb und Maulhöhle. Schafft der Hund es nicht durch diese natürliche Kühlung die Körperwärme zu senken, besteht die Gefahr eines Hitzestaus oder Hitzschlags. Dieser kann unter Umständen tödlich enden.


Wie kann eine Kühlweste helfen?

Wenn der Hund nicht die Möglichkeit hat, der sommerlichen Wärme zu entgehen, oder er mit der Hitze sehr zu kämpfen hat, kann eine Hunde Kühlweste den Hund vor gesundheitlichen Schäden durch Überhitzung zu schützen oder aber auch nur die Lebensqualität erhöhen. Der große Vorteil einer Hunde Kühlweste gegenüber beispielsweise einer Kühldecke besteht darin, dass der Hund die Kühlweste am Körper trägt. Somit kann der Hund die Weste bei Spaziergängen tragen und natürlich damit auch mit anderen Hunden toben. Er kann die Weste aber auch im Garten tragen und somit selbst entscheiden, wo er sich gerade aufhalten möchte. Auch bei einer Autofahrt durch die Hitze hält die Weste den Hund kühl, selbst wenn er dazu neigt ständig seine Liegeposition zu verändern oder aufzustehen, um aus dem Fenster zu schauen. Hundekühlwesten können zum Kühlen der Muskulatur eingesetzt werden, wenn es zu Therapiezwecken empfohlen wird.


Warum und wie kühlt die Weste?

Die Ruffwear Kühlweste wird aus sehr leichten und robusten High-Tech Materialen gefertigt und nutzt mit der 3-lagigen Membran den Effekt der Verdunstungskälte, umweltschonend ohne den Einsatz von Chemie. Durch den sehr bequemen Schnitt und den sehr leichten Materialien wird der Hund beim Tragen der Kühlweste nicht in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Das An- und Ausziehen gestaltet sich sehr einfach und erfordert nur wenige Handgriffe.

Die Weste ist in Sekundenschnelle einsatzbereit. Um die kühlende Wirkung zu aktivieren, wird sie einfach in Wasser getaucht oder mittels einer Wasserflasche benässt. Die Kühlweste ist also an jedem Ort und bei jeder Gelegenheit mit wenigen Handgriffen einsatzbereit und entfaltet so lange ihre Wirkung, wie sie feucht gehalten wird. Dabei funktioniert die Kühlung vollkommen ohne Chemie oder Gefrierfach.

Die Weste umschließt den Körper des Hundes und liegt eng an. Somit hindert sie weder beim Laufen, beim Toben mit Artgenossen noch sportlichen Aktivitäten. Die Kühlung funktioniert bei langem, dichtem Fell genauso wie bei kurzhaarigen Rassen.


Das Modell von Ruffwear: Swamp Cooler ZIP

Die Swamp Cooler ZIP von Ruffwear ist die enganliegende, kurze Variante und verschafft hauptsächlich im Brustbereich Kühlung. Sie wird mit einem Reißverschluss geschlossen. Die kühlende 3-Lagen Membran deckt den unteren Bereich der Weste ab. Der obere Bereich besteht aus sehr leichtem Stretch-Material. Die leuchtenden Farben reflektieren die Sonne und sorgen so zusätzlich für einen kühlenden Effekt und ganz nebenbei für eine gute Sichtbarkeit in den Bergen oder im Straßenverkehr. Beim Spaziergang kann die Weste entweder mit einem Halsband kombiniert oder unter dem Hundegeschirr getragen werden.

Die Weste ist so geschnitten, dass die empfindliche Blase des Hundes, sowie die Nieren von der Kühlung ausgeschlossen sind und bietet somit zusätzlich zur sehr flexiblen und mobilen Einsatzmöglichkeit erhebliche Vorteile gegenüber einer Kühlmatte.

Sitz und Passform der Weste bietet uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und höchsten Tragekomfort für den Hund.

Fazit

Ein großer Pluspunkt für die Kühlweste ist die sehr einfache Handhabung. Mit wenigen Handgriffen ist sie einsatzbereit, überall und jederzeit. Kühlweste in Wasser tauchen oder mittels Wasserflasche nass machen, auswringen, dem Hund anziehen, fertig.

Der unbeschränkte Einsatzbereich stellt einen weiteren großen Vorteil der Kühlweste, beispielsweise gegenüber einer Kühlmatte, dar. Ob im Garten, beim Gassi gehen, toben, rennen oder bei der Fahrt im Auto, die Kühlweste sitzt da, wo die Kühlung benötigt wird, am Hund! Die Weste erlaubt den gleichzeitigen Einsatz eines Hundegeschirres, somit muss auf Sicherheit nicht verzichtet werden.

Die Kühlung erfolgt ausschließlich über den Effekt der Verdunstungskälte, hält so lange an, wie die Weste feucht ist, und kommt ohne Chemie aus.

Die Kühlweste bleibt dir bei guter Pflege ein Hundeleben lang erhalten. Sie kann immer wieder verwendet werden. Sie behält selbst im nassen Zustand ihre passgenaue Form und ist in der Waschmaschine bei milden Temperaturen (bitte keinen Weichspüler verwenden) waschbar. Der Schutz vor gesundheitlichen Schäden und die Erhöhung der Lebensqualität des Hundes: Unbezahlbar!

Die Ruffear Swamp Cooler ZIP Kühlweste kostet rund 70 Euro,.

Gemeinsam stark im Zughundesport

Entdecke die Welt des Canicross!

Stell dir vor, du und dein Hund laufen gemeinsam durch unberührte Natur – beim Canicross wird dieser Traum Realität! In dieser spannenden Sportart verbinden sich Outdoor-Abenteuer und die innige Bindung zu deinem vierbeinigen Freund. Hier erfährst du alles über die notwendige Ausrüstung, um gemeinsam durch die Wälder zu flitzen. Entdecke die Welt des Canicross und starte dein nächstes Abenteuer mit deinem treuen Begleiter!

1. Die Faszination des Canicross

2. Was ist Canicross?

3. Die richtige Ausrüstung für Canicross

4. Trainingstipps für Einsteiger im Canicross

5. Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund im Canicross

6. Wettkämpfe und Gemeinschaft im Canicross

7. Ist Canicross gut für Hunde?

8. Fazit: Canicross - Eine bereichernde Erfahrung für Mensch und Hund


1. Die Faszination des Canicross

Canicross ist eine spannende Sportart, die das Laufen mit deinem Hund kombiniert. Diese Sportart fördert nicht nur die Fitness von Hund und Menschen, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Mensch und Hund. Dabei trägt der Hund ein spezielles Geschirr, das die Zugkraft optimal verteilt und Verletzungen verhindert. Der Hund ist mit einer Leine, einer Ruckdämpferleine mit dem Menschen verbunden, diese ist an einem Hüftgurt befestigt, den der Läufer trägt um die Hände beim Laufen frei zu haben. Canicross kann in verschiedenen Umgebungen praktiziert werden, sei es auf Trails, im Wald oder auf speziellen Strecken. Es ist wichtig, dass der Hund gut trainiert und gesund ist, um Verletzungen zu vermeiden.


2. Was ist Canicross

"Der Begriff "Canicross" setzt sich aus den Wörtern "Cani" und "Cross" zusammen. "Cani" leitet sich vom lateinischen Wort "Canis" ab, was "Hund" bedeutet. "Cross" steht für Geländelauf. Somit beschreibt Canicross einen Geländelauf mit Hunden, der sowohl für den Hund als auch für den Menschen eine großartige Möglichkeit bietet, aktiv zu sein und die Natur zu genießen.

Canicross ist eine Sportart, bei der Hund und Mensch zusammen in einem Team laufen. Beim Canicross läuft der Hund vorne und der Läufer führt ihn von hinten mit Stimmkommandos.

Canicross ist eine aufregende und dynamische Sportart, die das Laufen mit deinem Hund kombiniert. Ursprünglich aus dem Schlittenhundesport entstanden, hat sich Canicross zu einer beliebten Freizeitaktivität entwickelt, die sowohl für Hunde als auch für ihre Menschen viele Vorteile bietet.

Wie funktioniert Canicross?

1. Ausrüstung:
Hundegeschirr: Der Hund trägt ein spezielles Geschirr, das die Zugkraft optimal verteilt und Verletzungen verhindert. Es sollte gut sitzen und bequem für den Hund sein.
Leine: Die Leine ist elastisch und verbindet den Hund mit dem Läufer. Sie sollte lang genug sein, um dem Hund Bewegungsfreiheit zu geben, aber nicht so lang, dass sie unhandlich wird.
Hüftgurt: Der Läufer trägt einen Hüftgurt, an dem die Leine befestigt ist. Dies ermöglicht es, die Hände beim Laufen frei zu haben und gleichzeitig die Kontrolle über den Hund zu behalten.

2. Training:
- Bevor du mit Canicross beginnst, ist es wichtig, dass dein Hund gut trainiert und gesund ist. Lege viel Wert auf das Basic Training um später Spaß am dem gemeinsamen Sport zu haben. Beginne mit kurzen Strecken und steigere die Distanz allmählich, um sicherzustellen, dass dein Hund sich wohlfühlt und nicht überfordert wird.
- Achte auf einen guten Aufbau der Grundkommandos. Dies hilft, die Kontrolle während des Laufens zu behalten.

3. Lauftechnik:
- Während des Laufens sollte der Hund vor dir laufen und die Leine durchgehend gespannt sein. Der Läufer sollte in einem gleichmäßigen Tempo laufen und auf die Signale des Hundes achten.
- Es ist wichtig, auf die Umgebung zu achten, um Hindernisse zu vermeiden und sicherzustellen, dass sowohl Mensch als auch Hund sicher unterwegs sind.

4. Umgebungen:
- Canicross kann in verschiedenen Umgebungen praktiziert werden, sei es auf Trails, im Wald oder auf speziellen Strecken. Achte darauf, dass der Untergrund für deinen Hund geeignet ist und keine Gefahren birgt.


3. Die richtige Ausrüstung für Canicross

Die Auswahl der richtigen Ausrüstung für Canicross ist von großer Bedeutung, um den gemeinsamen Lauf mit deinem Hund zu einem sicheren und angenehmen Erlebnis zu machen.

Was benötigst du für Canicross?

Um mit Canicross zu beginnen, brauchst du nur einige grundlegende Ausrüstungsgegenstände:

1. Canicross-Geschirr: Ein spezielles Geschirr, das für den Hund entwickelt wurde, um die Zugkraft optimal zu verteilen und Verletzungen zu vermeiden. Achte darauf, ein Zuggeschirr zu wählen, das speziell für diesen Sport entwickelt wurde, um Druckstellen zu vermeiden
2. Zugleine: Eine elastische Leine, die den Hund mit dem Läufer verbindet um Stöße abzufangen und ihm gleichzeitig Bewegungsfreiheit lässt.
3. Canicross-Gurt: Ein Hüftgurt, der es dem Läufer ermöglicht, die Hände frei zu haben und gleichzeitig die Kontrolle über den Hund zu behalten.
4. Gute Schuhe und geeignete Sportbekleidung: Bequeme und geeignete Laufschuhe sind wichtig, um Verletzungen beim Laufen zu vermeiden, geeignete Sportbekleidung ist wichtig um die Beweglichkeit zu gewährleisten.


4. Trainingstipps für einen erfolgreichen Einstieg in den Canicross

Ein gelungener Einstieg in den Canicross erfordert eine gezielte Vorbereitung und das richtige Training. Beginne mit kurzen Strecken, um das Training schrittweise zu steigern. Achte darauf, dass dein Hund motiviert bleibt und Freude am Laufen hat – belohn ihn mit Spiel oder Leckerlis. Integriere abwechslungsreiche Geländeläufe in dein Training, um die Ausdauer und Fitness von Hund und Mensch zu fördern. Ein regelmäßiger Trainingsrhythmus, idealerweise drei bis vier Mal pro Woche, hilft euch dabei, Fortschritte zu erzielen. Denk daran, auf die Bedürfnisse deines Hundes einzugehen und Pausen einzulegen, wenn nötig. So schaffst du eine vertrauensvolle Bindung und bereitest euch optimal auf gemeinsame Abenteuer im Zughundesport vor.


5. Die Bedeutung der Bindung zwischen Mensch und Hund im Canicross

Im Canicross ist die Verbindung zwischen Hund und Mensch von enormer Wichtigkeit. Diese Sportart fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern stärkt auch das gegenseitige Vertrauen und die Kommunikation. Während ihr gemeinsam durch unwegsames Gelände lauft, entsteht eine besondere Bindung, die über das Laufen hinausgeht. Zudem schafft regelmäßiges Training im Freien eine vertraute Umgebung, in der dein Hund sich wohlfühlt und seine Energie zielgerichtet einsetzen kann. Die Fortschritte, die ihr gemeinsam erzielt, sind nicht nur ein Zeichen von physischer Stärke, sondern auch von emotionaler Tiefe. Diese Erlebnisse stärken das Band zwischen dir und deinem Hund und machen jede Canicross-Einheit zu einem unvergesslichen Abenteuer.


6. Veranstaltungen und Wettbewerbe im Canicross: Ein gemeinsames Erlebnis

Canicross bietet nicht nur die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, sondern auch, besondere Momente mit deinem Hund zu teilen. Veranstaltungen und Wettbewerbe im Zughundesport sind der perfekte Rahmen, um das gemeinsame Training in ein aufregendes Erlebnis zu verwandeln. Hier kannst du dich mit anderen Läufern messen und gleichzeitig die Bindung zu deinem Hund stärken. Viele Events bieten abwechslungsreiche Geländeläufe, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Teams geeignet sind. Der Austausch mit anderen Teilnehmern und die gemeinsame Begeisterung schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Durch die Organisation solcher Veranstaltungen wird zudem die Community gefördert, was das outdoor Erlebnis noch bereichert. Nutze die Gelegenheit, an einem Canicross-Wettbewerb teilzunehmen, um deinen Fortschritt zu feiern und neue Freundschaften zu schließen!


7. Ist Canicross gut für Hunde?

Canicross bietet zahlreiche Vorteile für Hunde. Erstens fördert sie die körperliche Fitness, da das Laufen sowohl die Ausdauer als auch die Muskulatur der Hunde stärkt. Regelmäßige Bewegung trägt zur Aufrechterhaltung der Gesundheit bei und kann Übergewicht vorbeugen, was für viele Hunderassen wichtig ist. Zweitens stärkt Canicross die Bindung zwischen Hund und Halter. Durch das gemeinsame Training und die Interaktion entsteht ein Vertrauensverhältnis, das die Beziehung vertieft. Darüber hinaus bietet Canicross mentale Stimulation. Die wechselnden Umgebungen und der Geruch verschiedener Trails können die Sinne des Hundes anregen und Langeweile verhindern. Achte darauf, die Intensität und Dauer der Läufe an die Fitness des Hundes anzupassen und regelmäßig Pausen einzulegen. Wichtig ist auch bevor ihr mit diesem Sport beginnt, sicherzustellen, dass der Hund für diese Aktivität geeignet ist, insbesondere in Bezug auf Alter, Gesundheit und Rasse. Vor dem Start sollte man sich daher stets von einem Tierarzt oder Hundephysioterapheuten beraten lassen, um das Wohlbefinden des Hundes zu gewährleisten.


8. Welcher Hund ist für Canicross geeignet?

Für Canicross sind Hunde geeignet, die eine gute Ausdauer, Energie und eine natürliche Vorliebe für das Laufen und Ziehen haben. Rassen wie der Labrador Retriever, der Siberian Husky, der Border Collie, Australien Shepherd, Malinois, Vizsla und der Weimaraner sind oft beliebte Wahlmöglichkeiten, da sie sportlich und aktiv sind. Es ist wichtig, dass der Hund gesund ist und Spaß am Laufen hat. Auch Mischlinge können tolle Canicross-Partner sein. Zusätzlich sollte der Hund gut sozialisiert und gehorsam sein, da beim Canicross die Kontrolle über den Hund während des Laufens entscheidend ist. Ein Hund, der leicht ablenkbar oder ungehorsam ist, kann das Erlebnis sowohl für den Läufer als auch für den Hund unangenehm gestalten. Die körperliche Fitness des Hundes ist ebenfalls wichtig. Vor dem Start in den Canicross sollten Hunde gut trainiert sein, um Verletzungen zu vermeiden. Regelmäßige Tierarztbesuche und die richtige Ernährung tragen ebenfalls zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Hundes bei.

Urlaub mit Hund

Einreisebestimmungen & Regeln in Europa

1. Allgemeine EU-Bestimmungen (für fast alle Länder)


2. Länderübersicht – Einreise, Maulkorb, Listenhunde

LandEinreise & ImpfungenMaulkorbpflichtListenhunde / Rasseliste
DeutschlandEU-StandardIn vielen Bundesländern & ÖPNV Pflicht für alle HundeBundesweite Importverbote für Pit Bull, Staffordshire Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Tosa Inu; weitere Regeln je Bundesland
ÖsterreichEU-StandardIn Kärnten, NÖ, OÖ, Salzburg, Steiermark, Tirol, Wien in Öffis & teils öffentl. Plätzen Pflicht für alle HundeJe nach Bundesland z. B. Rottweiler, Pit Bull, Dogo Argentino, Bullmastiff
FrankreichEU-StandardÖffis & manche öffentliche Orte für alle großen HundeKategorie 1 & 2 (z. B. Rottweiler, American Staffordshire); strenge Auflagen
ItalienEU-StandardIn Öffis teils für alle Hunde PflichtKeine nationale Rasseliste, nur Register für auffällige Hunde; Lombardei: Lizenzpflicht für 27 Rassen
SpanienEU-StandardFür Listenhunde generell; teils lokal für alle HundeNational: Pit Bull, American Staffordshire, Rottweiler, Tosa Inu, Dogo Argentino, Akita Inu, Fila Brasileiro
PortugalEU-StandardFür Listenhunde PflichtPit Bull, Rottweiler, American Staffordshire, Tosa Inu, Dogo Argentino, Fila Brasileiro
KroatienEU-StandardFür bestimmte Rassen PflichtPit Bull ohne FCI-Papiere verboten
RumänienEU-StandardTeils für alle Hunde PflichtKat. 1 (z. B. Pit Bull, Bandog) verboten; Kat. 2 (z. B. Rottweiler, AmStaff) mit Auflagen
IrlandEU-StandardFür Listenhunde Pflicht12 Rassen inkl. Pit Bull, Rottweiler, Dobermann, German Shepherd
FinnlandEU-Standard + WurmkurLeinenpflicht in Brutzeit; Maulkorb nicht generellKeine Rasseliste
DänemarkEU-StandardFür Listenhunde Pflicht13 Rassen verboten (z. B. Pit Bull, Kangal, Tosa Inu)
NorwegenSonderregeln (Gesundheitszeugnis)Für Listenhunde PflichtEinfuhrverbot mehrerer Rassen (z. B. Pit Bull, Dogo Argentino)

3. Länder mit Maulkorbpflicht für alle Hunde

(unabhängig von der Rasse)


4. Checkliste für die Reiseplanung

✅ Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung
✅ Mikrochipkontrolle vor Reise
✅ Eventuelle Wurmkur rechtzeitig einplanen
✅ Maulkorb & Leine ins Reisegepäck (auch wenn nicht Pflicht – oft nötig in Öffis)
✅ Versicherungspapiere & evtl. Sachkundenachweis bereithalten
✅ Vor Ort lokale Regeln beachten (Leinenpflicht, Strände, Restaurants)

5. Tipp für eine entspannte Reise


6. Wie viele Hunde darf ich mitnehmen?

EU-weit (grundsätzlich)

Länderspezifische Besonderheiten

💡 Wenn du mit mehr als 5 Hunden reisen möchtest, muss unbedingt vorher bei den Behörden geklärt werden, welche Transport- und Gesundheitsdokumente nötig sind. Sonst kann es passieren, dass die Einreise verweigert oder die Tiere sogar in Quarantäne genommen werden.

Hinweis:

Die Angaben sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Da Vorschriften sich ändern können, sollte man vor jeder Reise die aktuellen Bestimmungen beim jeweiligen Konsulat, Veterinäramt oder über offizielle Websites prüfen.